Costa Rica: Tierwelt

Tierisch was los in Costa Rica

Eine Reise nach Costa Rica ist meistens mit der Hoffnung verbunden auf ein Faultier zu treffen, Affen in freier Wildbahn zu erleben und einen Tucan oder rote Aras am Himmel zu bestaunen. Dass diese Hoffnung, ein exotisches Tier zu sehen in Costa Rica Wirklichkeit werden kann, beweisen nicht nur unsere bisherigen Beiträge über unseren Roadtrip oder unseren Aufenthalt in der Finca Bellavista, sondern auch die Artenvielfalt, die laut dem Nationalen Institut für Artenvielfalt in Costa Rica fast 1 Million Tierarten umfasst.

Wir haben auf unserer Reise durch Costa Rica nicht nur jede Menge Tiere angetroffen, sondern auch einige von ihnen vor die Linse bekommen. Welche Tiere sich in den Nationalparks verstecken, welche Gefahren lauern und welche tierischen Bewohner neugierig um die Ecke blicken, haben wir in einer Diashow und in einem kleinen Erfahrungsbericht für euch zusammengefasst.

 

In den Nationalparks von Costa Rica warten zahlreiche tierische Artgenossen darauf entdeckt zu werden. Unsere beeindruckendsten Begegnungen erlebten wir im Corcovado Nationalpark als wir ein Tapir beim Mittagsschlaf bestaunen konnten, in Drake Bay, als uns ein Pärchen roter Aras, die nur noch selten in freier Wildbahn zu finden sind, auf unserer Wanderung zu einem Wasserfall begleitet hat und bei einer Nachtwanderung im Nationalpark Piedras Blancas als uns plötzlich bewusst wurde, wie viele nachtaktive Tiere es doch gibt und wer einem da alles in der völligen Dunkelheit beobachtet.
Ebenfalls ein einmaliges Erlebnis war unser Spaziergang abseits der breiten Wege im Nationalpark Manuel Antonio. Wir trauten uns, auf den kleineren Pfaden fernab von den Touristenmassen zu wandern und befanden uns plötzlich inmitten einer Totenkopfäffchenbande, die in den Bäumen über uns Fangen spielten, tollten und neugierig ihre Beobachter beobachteten.

Beim Erkunden der Nationalparks, des Regenwaldes und des Dschungel-Dickichts solltet ihr jedoch immer auf der Hut sein. Denn in Costa Rica`s Nationalparks lauern auch ein paar Gefahren. So leben in den Parks auch Jaguars, Pumas und so manch wildgewordene Peccarie-(Wildschein-)Gruppe, die wenn sie sich bedroht fühlen, auch mal angreifen können. Auch vor den giftigen tierischen Costa Rica-Bewohnern wie so einige Frosch-, Spinnen- und Schlangenarten, die in den Regenwäldern leben, sollte sich jeder Besucher in Acht nehmen. Zumeist fliehen die Schlangen, aber dennoch könnten sie sich einmal angegriffen fühlen und blitzschnell zubeißen. Was hilft? Festes Schuhwerk in Form von Wanderschuhen oder Gummistiefeln (weiteres in der Packliste) und mit offenen Augen und Ohren durch die Nationalparks wandern.
Und noch ein Tipp: packt ein Fernglas in euer Reise- bzw. Handgepäck nach Costa Rica. Viele Tiere leben in den Baumkronen und die extremsten Baumarten in Costa Rica können mitunter bis zu 80 Meter hoch werden.

Und so kann ein jeder Besucher, Abenteurer, Wanderer und Urlauber die Tierwelt Costa Rica`s in ihrer vollen Pracht und Vielfalt genießen und den tierischen Reisereichtum erleben.

Weitere Informationen über Costa Rica gibt es auf der offiziellen Seite des Landes oder in unserem Überblick. PURA VIDA!

Was war euer bestes, unglaublichstes, schönstes, beeindruckendstes, unvergesslichstes tierisches Erlebnis?

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